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Buchpräsentation: Samuel Beckett, German Diaries

PDF herunterladen Buchpräsentation an 2 Abenden
Eulensaal, Murhardsche Bibliothek
Brüder-Grimm-Platz 4a, 34117 KasselSamuel Beckett: German Diaries
28. September 1936 bis 1. April 1937
Ein zeitgeschichtliches Dokument mit Städtereisen (von Hamburg über Berlin bis München), Alltagsbeobachtungen, Lektüren, Gemäldegalerien und Theaterbesuchen in Deutschlands Vorkriegszeit.
13. 11. 2026, Freitag um 18 Uhr
Entstehung der Tagebuch-Edition aus Sicht des Verlages und der Herausgeber
Hans-Ulrich Müller-Schwefe, Suhrkamp Verlag
Prof. Dr. Oliver Lubrich, Universität Bern, Herausgeber
Moderation: Dr. Stefan Grosche24.11. 2026, Dienstag um 18 Uhr
Übersetzung der Tagebücher, Transkription und die Zusammenarbeit mit James Knowlson und Edward Beckett, Beckett-Archiv (Reading, GB)
Dr. Gaby Hartel, Übersetzerin; Prof. Dr. Mark Nixon, Universität Reading, Herausgeber und Leiter der Beckett International Foundation
Moderation: Jürgen RöhlingLesung aus den Tagebüchern
Justin Hibbeler, Staatstheater Kassel
Eintritt frei
Veranstalter: Samuel Beckett Gesellschaft e.V.
in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Kassel -
„German Diaries“ erschienen
Das Warten hat ein Ende: Die German Diaries von Samuel Becket sind im Suhrkamp-Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich.

Dies ist die Erstveröffentlichung der legendären „Deutschen Tagebücher“. Aus dem Englischen übersetzt von Gaby Hartel, herausgegeben von Oliver Lubrich und Mark Nixon.
Samuel Becketts „German Diaries“ sind die letzten unveröffentlichten Texte des Autors: Tagebücher seiner Deutschlandreise 1936/37, die ihn nach Hamburg, Berlin, Dresden und München führte. Mit Kommentar und Abbildungen.
Beim Deutschlandfunk gibt es eine sehr hörenswerte Besprechung zu dieser Veröffentlichung.
Die Beckett-Gesellschaft plant eine Präsentation dieser Neuerscheinung im November 2026 in Kassel.
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Vortrag im Stadtmuseum Kassel: Von Dublin in den Vorderen Westen – eine Liebe in Kassel als Inspiration für Samuel Becketts ersten Roman
Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Freunde des Stadtmuseums Kassel zum 200. Geburtstag von Sigmund Aschrott wurde die Samuel Beckett Gesellschaft zu einem Vortrag eingeladen.
Der Titel lautet:
Von Dublin in den Vorderen Westen:
Eine Liebe in Kassel als Inspiration für Samuel Becketts ersten Roman.Vortragende sind Jürgen Röhling (2. Vorsitzender) und Manfred Sigwart (Schatzmeister).
Die Veranstaltung findet mm Mittwoch, den 5. August um 18 Uhr im Vortragsraum des Stadtmuseums Kassel, Ständeplatz 16, 34117 Kassel, statt.
Samuel Beckett war in der Zeit von 1928 bis 1932 achtmal in Kassel zu Besuch bei seinen Verwandten, die in der heutigen Bodelschwinghstraße wohnten.
Diese Straße liegt mitten in dem Stadtteil Vorderer Westen, den Sigmund Aschrott ab Mitte des 19. Jahrhunderts in seinem Erscheinungsbild geprägt und die Voraussetzungen für eine großzügige städtebauliche Entwicklung geschaffen hat. Dieser Stadtteil ist bis heute einer der beliebtesten Stadtteile in Kassel.
In manchen Zitaten aus seinem Roman „Traum von mehr bis minder schönen Frauen“ geht er auf die Architektur und die Sichtachsen der Stadt Kassel ein. -
Samuel Beckett und der „German Room“ – Ausstellung in der Universitätsbibliothek Regensburg
In der Ausstellung „Samuel Beckett: The German Room“ widmet sich die Universitätsbibliothek Regensburg vom 22. September 2025 bis zum 26. Juli 2026 Becketts Verbindungen zur deutschen Sprache, Literatur und Kultur.

Programm der Eröffnung am 22. September 2025
11:00 – 12:30 Uhr Fakultativ: Stadtführung (Kosten werden übernommen, um Anmeldung wird gebeten)
14:00 – 15:00 Uhr Anmeldung
15:00 – 15:30 Uhr Begrüßung und Einführung
Dr. Georgina Nugent, University College Cork
Dr. André Schüller-Zwierlein, Universitätsbibliothek Regensburg
Prof. Dr. Jochen Petzold, Department of English and American Studies, Universität Regensburg15:30 – 16:00 Uhr Dr. Georgina Nugent, University College Cork, Irland:
„Samuel Beckett’s German Company“16:00 – 16:30 Uhr Dr. James Little, University of Cyprus, Zypern:
„‚In the place where I have always found myself […], it is no longer wholly dark nor wholly silent‘: Karl-Franz Lembke and Beckett’s Plays for Prisoners“16:30 – 16:45 Uhr Pause
16:45 – 17:15 Uhr Dr. Adriaan van der Weel, Leiden University, Niederlande:
„The Language of Worstward Ho“17:15 – 17:45 Uhr Führung durch die Ausstellung und Verabschiedung
18:00 Uhr Fakultativ: Gemeinsames Abendessen im Restaurant Unikat (auf Selbstzahlerbasis, um Anmeldung wird gebeten)
Weitere Informationen unter: https://go.uni-regensburg.de/beckett
Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung ist eine bedeutende Neuerwerbung der Universitätsbibliothek Regensburg: Mit großzügiger Förderung durch die Carl Friedrich von Siemens Stiftung konnte 2025 eine umfangreiche, mehr als zwei Jahrzehnte umfassende Korrespondenz Samuel Becketts mit dem Verleger Roland Hänßel und dessen Frau Waltraut erworben werden. Die Sammlung umfasst 41 eigenhändige Briefe und Postkarten Becketts aus den Jahren 1965 bis 1989 sowie ein Typoskript seines Kurzstückes Breath (1969). Sie bietet nicht nur Einblicke in die Entstehung der gemeinsamen Publikationen, sondern auch in den Publikations- und Übersetzungsprozess weiterer Werke aus Becketts Oeuvre. Die Neuerwerbung stärkt das Profil des 2019 gegründeten Museums Moderne Handschriften als international ausgerichtetes Literaturarchiv, das unikale Autographen-Bestände für Forschung und Lehre zugänglich macht.
Die Ausstellung widmet sich darüber hinaus in weiterer Hinsicht den deutschen Übersetzungen der Werke Becketts: In Zusammenarbeit mit dem Tophoven-Archiv (Straelen) werden einzigartige Zeugnisse der Übersetzungsarbeit des Ehepaars Elmar und Erika Tophoven präsentiert. Zudem wird Becketts ausgedehnte Deutschlandreise in den Jahren 1936 und 1937 im Rahmen der Ausstellung mit einer Karte und Zitaten aus Becketts Tagebüchern illustriert, wobei ein besonderes Augenmerk auf seinem zweitägigen Aufenthalt in Regensburg liegt. Nicht zuletzt bietet die Ausstellung auch Einblicke in Becketts umfangreiche Lektüre deutschsprachiger Autoren und geht dabei insbesondere auf die Funktionen ein, die die deutsche Literatur in seinem Werk hat.
Kontakt:
Dr. André Schüller-Zwierlein
Universitätsbibliothek Regensburg
E-Mail: direktion@bibliothek.uni-regensburg.de -
Erinnerung an Peer Schröder und Willi Schaumann – eine Begegnung mit Wortbeiträgen, Lesungen, Musik
Zwei ehemaligen Mitgliedern der literarischen Szene in Kassel wird in einer Veranstaltung am 23. August 2025 die Ehre erwiesen.
Die Samuel Beckett Gesellschaft und das Literaturhaus Kassel laden Freunde, Familie und Wegbegleiter zu einem Treffen an vertraute Orte ein.
Treffpunkt: Bodelschwingstr.5, 34119 Kassel
Datum: Samstag, 23. August 2025
Uhrzeit: 15 UhrPeer Schröder und Willi Schaumann waren aktive Mitglieder in ihren Gesellschaften und Vereinen.

Peer Schröder (gest. 2019), Literaturwissenschaftler und Autor vieler Gedichte, war Mitbegründer des Kasseler Literaturspaziergangs und ebenso des Literaturhauses Kassel, er war Herausgeber literarischer Zeitschriften und großer Kenner der Werke Samuel Becketts.
Willi Schaumann (gest. 2022), Lehrer i.R. hat als Mitglied des Ortsbeirats Vorderer Westen mitverfolgt, welche Bedeutung Samuel Beckett für Kassel hat. Er wurde schließlich Vorstandsmitglied der Samuel Beckett Gesellschaft. Durch das Engagement von Willi Schaumann und Wolfgang Rudolph in ihrem Stadtteil wurde u.a. die Benennung des neuen Stadtquartiers in Samuel-Beckett-Anlage erreicht.
Um beide posthum zu würdigen, werden in einem Rundgang mit musikalischer Begleitung Erinnerungen von Freunden, Zitate Becketts und eine Lesung von Gedichten Peer Schröders zu hören sein.
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Ein Tag für die Literatur mit Beckett
Am 25. Mai 2025 lud hr2-Kultur zu einem Tag für die Literatur ein.
In unmittelbarer Nähe des Hauses, in dem der spätere Nobelpreisträger in den Jahren 1928-1932 achtmal zu Besuch war, war das Publikum eingeladen, sich über Leben und Werk von Samuel Beckett zu informieren.




Am Infostand gaben Experten von 14 bis 16 Uhr Auskunft, es lagen auch Bücher und Informationsmaterial aus. Den Gästen wurde außerdem Straßentheater mit kurzen Spielszenen und ein Quiz geboten.




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Becketts 119. Geburtstag
Am 13. April hatte Samuel Beckett seinen 119. Geburtstag.
Es ist inzwischen eine liebgewordene Tradition geworden, sich an dem Tag im Kasseler Irish Pub zu treffen und mit einem Gläschen auf ihn anzustoßen.
Dieses Jahr fiel der 13. April auf einen Sonntag, an dem der Irish Pub geschlossen hat. Mitglieder und Freunde der Samuel Beckett Gesellschaft fanden einige Tage später, am 22. April, in der Library-Ecke des Irish Pub zusammen, um Samuel Becketts Geburtstag nachzufeiern.
Nach der Begrüßig durch die Vorsitzende Konstanze Liebelt und der Bekanntgabe von Nachrichten und Neuigkeiten unterhielt Manfred Sigwart die Runde mit einer kurzen Lesung.


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Beckett in Babylon
Die Irische Botschaft in Berlin veranstaltet Filmvorführungen und Gespräche über Becketts Werke in Deutschland.
Die nächste Veranstaltung trägt den Titel „Beckett in Babylon“ und findet am 24. April 2025 Im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin statt.
Aus dem Newsletter der Irischen Botschaft:
„Vor 50 Jahren, 1975, erlebte Warten auf Godot unter der Regie von Samuel Beckett seine deutsche Erstaufführung auf der Bühne des Schiller Theaters in Berlin.
In diesem Jahr präsentiert die Botschaft von Irland zum Gedenken an Becketts Werk in Deutschland ein besonderes Programm. Das Programm umfasst die Berliner Premiere des eigens in Auftrag gegebenen Films vom irischen Künstler Declan Clarke „If I Fall, Don’t Pick Me Up“ sowie Vorträge von Mark Nixon und Walter D. Asmus. Becketts Fernseharbeiten, die zwischen 1966 und 1986 für den Süddeutschen Rundfunk entstanden sind, werden auch vorgeführt.
Registrieren Sie sich für weitere Details und die Ticketfreigabe hier.“
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Henrike Taupitz 29. Mai 1943 – 29. Dezember 2024
Traurig und mit großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mitbegründerin und unserem langjährigen Vorstandsmitglied.
Mit ihrem Ideenreichtum und umfangreichem Wissen hat sie entscheidend dazu beigetragen,
Werk und Leben Samuel Becketts einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihrer Familie.
Der Vorstand der Samuel Beckett Gesellschaft e.V.
In der HNA erschien am 15.01.2025 ein Nachruf, der hier nachgelesen werden kann.
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„Warten auf Godot“ in Bochum
Das Schauspielhaus Bochum inszeniert „Warten auf Godot“, siehe https://www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/15178/warten-auf-godot-en-attendant-godot
